immunsystem stärken

Gerade in der aktuellen Zeit (2020/2021) kommt dem Immunsystem eine noch grössere Bedeutung zu. Horrormeldungen folgen Horrormeldungen. Hätte uns jemand vor einem Jahr gesagt, dass wir mit Masken unterwegs sein würden, hätten wir ihn wohl verrückt erklärt. Die aktuelle Situation ist für viele Menschen belastend. Egal, ob Jung oder Alt, jeder ist in seiner Normalität eingeschränkt. Es herrscht Angst, Unsicherheit und auch Frust. Umso wichtiger ist es in dieser Zeit, das eigene Immunsystem zu pflegen und zu umsorgen. Und dafür eignet sich der Wald ganz besonders. Er ist voll von Terpenen, sekundären Pflanzenstoffe. Im Wald kommen wir in Kontakt mit den Terpenen und unser Immunsystem reagiert darauf. Waldluft stärkt unser Immunsystem und kann antikarzinogen wirken. Der Kontakt mit diesen Terpenen führt zu einer signifikanten Steigerung der natürlichen Killerzellen - nach einem Tag oder einem ausgedehnten Waldspaziergang bereits um bis zu 50 Prozent, nach zwei Tagen im Wald um bis zu 70 Prozent! Ausserdem werden die drei wichtigsten Antikrebsproteine Perforin, Granolysin und die Granzyme durch diesen Kontakt mit Waldluft ebenfalls deutlich gestärkt. Man hilft dem Immunsystem, gefährliche Zellen zu vergiften. Ausserdem haben Wissenschaftler aus den USA, aus Europa, Japan und Korea festgestellt, dass die Herzschutzsubstanz DHEA durch Waldluft vermehrt produziert wird. Sie schützt vor koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt. Eine weitere Zivilisationskrankheit, gegen die Waldluft hilft, ist Diabetes II: Bei diesen Patienten kann durch Waldluft und Waldspaziergänge der Blutzuckerspiegel gesenkt werden.

Mangel an Verbindung zur Natur (Vitamin-n-mangel)

Der Wald hilft uns, wieder in diejenige Balance zu kommen, die normal sein sollte. Unser Immunsystem hat immer im Austausch mit der Umwelt funktioniert. Es geht nicht nur um die Gifte und Schadstoffe, die in der Stadt dazukommen, sondern auch um die gesundheitsfördernden Substanzen, die durch die Trennung von der Natur wegfallen. So gesehen könnte man sagen, dass unsere Killerzellen und Antikrebsgeschütze im Wald nicht mehr werden, sondern in der Stadt abnehmen. Möglicherweise braucht ein funktionierendes Immunsystem diese Substanzen, da wir und unsere biologischen Vorfahren seit Millionen Jahren daran angepasst sind. Das würde es auch logisch machen, warum sich viele Zivilisationskrankheiten nicht bloss über Umweltgifte erklären lassen, sondern auch über die Trennung des Menschen von der Natur. Alleine der Ausblick aus einem Krankenhausfenster auf einen Baum führt dazu, dass Patienten nach Operationen schneller gesund werden und weniger Schmerzmittel brauchen als die einer Vergleichsgruppe, die auf eine Wand blicken.
Quelle u.a.: Biophilis, Clemens G. Arvay; A-PG, Akademie für Psychologie und Gesundheit, Fabienne Wey

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